Man vergnügte sich bei Theater, Ballett, bei Festen und Jagden, in die auch das Bären-Schlössle miteinbezogen wurde, bewunderte Feuerwerke und unternahm Partien in die umliegenden Wälder. Trotz aller höfischen Repräsentation nutzte Carl Eugen die Solitude als Rückzugsort, hier arrangierte er auch Treffen mit seiner Maitresse Catharina Bonafini.
Unter König Wilhelm I. (reg. 1816-1864) wurde das Bärenschlössle wiederaufgebaut. Seit 1830 ist die Solitude der Öffentlichkeit zugänglich.
Im Jahr 1990 wurde im Officienbau die Akademie Schloss Solitude untergebracht, ihre Stipendiaten arbeiten und leben in den restaurierten Räumen. Die Schlossgastronomie im Cavaliersbau und das seit 1995 zugängliche Informationszentrum zur Schlossgeschichte beleben die Einsamkeit der Solitude. Die schon von Zeitgenossen geschätzte Lage zieht alljährlich viele Besucherinnen und Besucher an: „Die Aussicht von da ist eine der herrlichsten der Welt“ urteilte 1784 Gottfried von Rosenstein.